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Photovoltaik

Photovoltaikanlagen
die unendliche Energie der Sonne Nutzen

Mit dem Erscheinen des “Erneuerbare Energie Gesetzes” diesen Jahres, sind Photovoltaikanlagen für den privaten Nutzer noch lukrativer geworden.
Erstens, weil eine Vergütung der erzeugten Elektroenergie von 99 Pfennig pro erzeugter und ins Netz eingespeister Kwh beschlossen wurde und zweitens, durch die hohe Nachfrage konnten die Kosten zur Herstellung der Solarmodule drastisch gesenkt werden.

In unserer Region ist davon auszugehen, daß bei 1 Kwp installierter Solaranlage ungefähr 800 Kwh jährlich erzeugt werden. Das heißt, Sie bekommen ca. 800,00 DM vergütet. Dies macht deutlich, daß die gesamte erzeugte Solarenergie ins Netz eingespeist werden sollte, da der Bezug der Energie über den örtlichen Energieversorger billiger ist.

Wie funktioniert eine Solaranlage?
In der Solarzelle wird bei bei Sonneneinstrahlung eine Gleichspannung von 0,5 V und ein Strom von max. 6A, abhängig von Einstrahlung, Zellenart und -größe erzeugt. Um eine größere Spannung zu erhalten, werden mehrere Zellen zu einem Modul zusammengeschaltet. Je nach Größe der Anlage werden dann verschiedene Module in Strängen zusammengefasst und mit dem Wechselrichter verbunden. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der dem öffentlichen Stromnetz entspricht.

Durch was zeichnet sich eine Solarstromanlage aus?

  • Nahezu wartungsfreie Technik
  • Entfallen von hohen Netzanschlußkosten bei Inselsystemen (z.B. Gartenhäuser)
  • keine Schadstoffemision
  • große Lebensdauer der Systemkomponenten (viele Hersteller geben eine Mindestlebensdauer von > 30 Jahren an)
  • Imagegewinn für Betreiber und Nutzer
  • Schonung der fossilen Brennstoffe zur Energiegewinnung

Man unterscheidet im wesentlichen zwei Arten von Solaranlagen:

  • netzgekoppelte Anlagen zur Energieeinspeisung in öffentliche Netze
  • Inselanlagen zur Versorgung netzferner Verbraucher wie Hütten und Gartenhäuser

Wie eine netzgekoppelte Anlage funktioniert haben wir oben bereits kennengelernt.
Bei Inselanlagen werden zusätzlich noch einige Komponenten benötigt. Die Größe der Anlage muß nach den angeschlossenen Verbrauchern konzipiert sein und sollte daher vom Fachmann berechnet werden. Sie haben die Möglichkeit, 12V Verbraucher
(12V Sparlampen, Kühlschrank usw.) an der Anlage zu betreiben, Sie können aber auch weiterhin Ihre 230V Geräte nutzen. Dies macht aber den Einsatz eines Wechselrichters erforderlich, der die 12V Gleichspannung in 230V Wechselspannung umwandelt. Damit Ihre Anlage aber auch an Tagen mit schlechten Wetter oder in der Nacht funktioniert, muß die erzeugte Energie in Batterien gespeichert werden. Hier kommen spezielle Solarbatterien (Blei-Gel-Batterien) zum Einsatz, die einen wesentlich höheren Wirkungsgrad und eine länger Lebensdauer wie normale Autobatterien besitzen. Um die Batterien vor Überladung und Tiefentladung zu schützen werden die Batterien nur über Laderegler geladen. Diese “pflegen” die Batterie durch intelligente Elektronik und sorgen für eine lange Lebensdauer.

Zu beachten sei noch, daß bei Inselanlagen die erforderlichen, oft sehr hohen Anschlußgebühren vom Netzbetreiber, sowie die laufenden Kosten für den Energiebezug entfallen.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder besuchen sie uns in unserer Firma. Wir beraten Sie gern über die technischen Möglichkeiten und die aktuellen Fördermöglichkeiten (100.000 Dächer Programm der Bundesregierung). Unser fachkundig geschultes Team steht Ihnen jederzeit bei der Beratung, Planung und Montage zur Verfügung.

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